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Wer spricht und schreibt denn da?





Aaaaalso… mal zu den Rahmendaten: Ich bin Michaela Schmid, Jahrgang ’79, seit 11 Jahren verheiratet, Mama einer 10-jährigen Tochter und Dosenöffner für zwei süße Hunde. Mit meiner Familie wohne ich in einem Stadtteil von Gersthofen, einer Kleinstadt direkt neben Augsburg in Bayern. Stadtteil ist dabei eher irreführend, weil wir 6 km außerhalb auf dem Land sind, wo wir die absolute Ruhe genießen, mit Blick auf die Felder und 200 m zum Wald.

 

In meiner freien Zeit singe ich im E-Chor der Musikschule Gersthofen, spiele Klavier und Gitarre und lese ziemlich gerne Bücher und Ebooks, lausche Hörbüchern und Podcasts.

 

Mmmh, ich muss dich enttäuschen, ich kann dir hier jetzt keine grandiose Story pitchen à la „Wie ich es geschafft habe, aus dem Burnout heraus ein Millionenbusiness in 90 Tagen aufzubauen“. Es geht auch unspektakulär: Ich hatte eine schöne Kindheit, tolle Freunde und bin wohlbehütet auf dem Land aufgewachsen. Schon immer habe ich gerne gelesen, Musik gemacht und mich mit Weiterbildung beschäftigt.

 

Nach dem Abi habe ich den eher konventionellen Weg gewählt und nach einem kurzen BWL-Ausflug an die Uni, dann doch lieber eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gemacht und danach doch noch was Kaufmännisches draufgesetzt, nämlich die Ausbildung zur Handelsfachwirtin im Groß- und Außenhandel. Die darauffolgenden Jahre im Berufsleben hatten so ihre Herausforderungen – angefangen von Tätigkeiten, die mir nicht so recht Spaß machten, über falsche Versprechungen und Bossing. Irgendwie habe ich es nicht geschafft, in dieser Zeit beruflich glücklich zu werden. Deshalb habe ich den Fokus dann eher auf die private Seite gelegt und Familie gegründet, mich um Haus und Hund gekümmert. Doch auch das war natürlich nicht ohne Herausforderungen, so schön Familie auch ist…

 

Durch einen plötzlichen und viel zu frühen Todesfall im Bekanntenkreis ist mir dann schlagartig bewusst geworden, dass das Leben jeden Tag vorbei sein kann. Und es stellten sich bei mir die Fragen ein

„War das schon alles?“

„Wozu bin ich hier?“

„Was ist der Sinn meines Lebens?“

„Was möchte ich in meinem Leben noch erreichen?“

 

Alles Fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind und schon gar nicht von heute auf morgen. Und im Herbst 2016 bin ich dann auf die APCII von Robert Gladitz gestoßen. Einem Onlinekongress mit was weiß ich wie vielen Interviewgästen wie Tobias Beck, Laura Seiler, die alle von ihrem eigenen Business berichteten, das sie aus sich heraus aufgebaut hatten. Die Interviews waren glaube ich 10 Tage lang jeweils für 24 Stunden freigeschalten. 3 – 4 Videos pro Tag. Und ich habe sie verschlungen, alles aufgesaugt, was es zu erfahren gab. In jeder Minute dachte ich mir „Jaaaaaa, ich will das auch, ich will auch mein Ding machen, mein ganz eigenes“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich täglich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, habe Schritt für Schritt herausgefunden, wer ich bin und was meine Themen sind.

 

Eines meiner absoluten Lieblingsthemen sind WERTE. Warum? Weil ich denke, dass Werte eines der kleinsten Einheiten in der Persönlichkeitsentwicklung sind, die Wurzeln, die uns im Leben verankern und uns Halt geben. Werte sind wie Hormone für den Körper – sie wirken entweder als Motoren oder als Bremsen. Und genau das ist es, was ich so spannend finde, weil meine Werte es waren, die mich immer wieder gegen die Wand haben laufen lassen. Die mich mit anderen in Konflikt gebracht haben. Die mich dazu bewogen haben, mich für oder gegen Dinge zu entscheiden, die sich später als ungünstig erwiesen haben.

Ich war mir meiner Werte nicht klar und konnte sie nicht bewusst für mein Wohlergehen einsetzen. In Elternhaus und Schule bin ich mit sehr starken Werten aufgewachsen, von denen ich viele noch heute sehr schätze. Was mir nicht bewusst war – vielleicht habe ich es auch überhört, als mir das jemand gesagt hat – es gibt nicht das eine einzige richtige Werteset. Jeder Mensch hat seine eigenen Werte und das ist gut so. Diese kleine Info ging vollkommen an mir vorüber. Ich dachte immer in der Kategorie gut oder schlecht. Der Wert ist gut, weil gesellschaftlich erwünscht. Der ist schlecht… usw. Vielmehr ist es aber doch so, dass fast jeder Wert auch einen Kehrwert hat, das heißt dass er ins Gegenteil umschlagen kann, wenn man ihn übertreibt. Oder von dem Wert „Neid“ gibt es meiner Meinung nach auch „positiven Neid“ und „negativen Neid“…

 

Dieses fehlende Puzzleteil hat meinen Blickwinkel auf meine Werte und Werte im Allgemeinen total verändert und seitdem fällt es mir auch relativ leicht, mehrere Meinungen nebeneinander stehen zu lassen. Ich weiß nun, welche Werte zu mir gehören und wo die Grenze ist zu den Werten anderer.

 

Und ich finde es total spannend die Werteauffassung anderer Menschen kennenzulernen. Deshalb habe ich in der Wertelounge auch schon viele Wertetalks gemacht, in denen der Interviewgast einen Wert mitbringt und wir ganz ungezwungen über diesen Wert sprechen.
Inzwischen integriere ich das Wertethema nicht nur in Themen des alltäglichen Lebens, sondern auch im Business.

 

Als Businessmentorin und Kreativ-Coach unterstütze ich Menschen in ihrer Werteklarheit. Denn das Leben bekommt mehr Sinn & Leichtigkeit, wenn du weißt, welche Werte dich leiten. 

Mein großer Wunsch ist es, bei möglichst vielen Menschen das Wertebewusstsein zu entfachen und den Zugang zum Thema Persönlichkeitsentwicklung so leicht wie möglich zu machen. Vielmehr noch, ich will die Persönlichkeitsentwicklung so früh wie möglich ansetzen und nicht nur Erwachsenen, sondern bereits Kindern und Jugendlichen Tools in die Hand geben, sich zu einer lebensstarken Persönlichkeit zu entfalten, die selbstbewusst ihren eigenen Herzensweg geht. Denn das sind in meinen Augen die Erfordernisse der neuen Zeit.

 

Wenn du Fragen an mich hast, dann stelle sie gerne in den Kommentaren, per Email oder in der App Upspeak. Ich tue mein Bestes, Fragen zeitnah zu beantworten.

Ich freue mich auf dich!

Deine Michaela

 

 

Wertelounge ∞ Your Permission To Be 
by Michaela Schmid

 

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