Deine Gedanken…

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# 002 – Deine Gedanken…

 

Kürzlich habe ich auf Facebook, Instagram und Twitter eine Fotoserie zum Thema „Deine Gedanken“ gepostet. Da die Resonanz echt toll war, habe ich das Gedankenthema in meinem YouTube-Video vertieft:

Reinige deinen Geist

Beobachte mal einen ganzen Tag lang, welche Art von Gedanken du in deinem Kopf duldest, indem du sie reinlässt. Womit beschäftigt sich dein Kopf überwiegend? Sind es größtenteils positive oder größtenteils negative Gedanken? Oder halten sie sich die Waage?

 

Kann es sein, dass du viel nachgrübelst über Dinge, die dich nerven, dir Sorgen bereiten, dir Angst machen? Über Probleme mit Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden, Kollegen, Arbeit, Schule oder über Probleme anderer, die eigentlich gar nicht deine eigenen sind und dir trotzdem ständig im Kopf rumschwirren?

 

Wie viel Zeit bleibt da noch, um an etwas Schönes und Unbeschwertes zu denken?

 

Richtig, keine Zeit. Kein Raum für Schönes. Kein Raum für Glückliches. Kein Raum für Freiheit & Kreativität. Genau das sind aber die Dinge, von denen du im Leben zehrst, die dir Kraft geben und wofür du leben solltest.

Deshalb reinige deinen Geist und befreie dich von Gedankenmüll!

 

Wenn du deine Gedanken einen ganzen Tag lang beobachtest, notiere stichpunktartig welcher Art deine Gedanken sind, z. B. Gedanke 1 = Problem, Gedanke 2 = Zukunftsangst usw. Wenn du die Arten alle aufgelistet hast, kannst du eine Strichliste führen und am Abend sehen, wie viel unerfreuliches Gedankengut du täglich in deinem armen Kopf drehst und wendest. Ich sag nur: Raus damit!

 

Erstelle zu den Gedankenarten jeweils eine Liste, z. B. eine Problemliste, wo alle Probleme aufgelistet sind.

 

Schreibe hinter jedes Problem ein Datum, wann du es lösen willst. Leg die Liste weg und kümmere dich nur zum Zeitpunkt der gewünschten Problemlösung darum. Vergiss den Rest.

 

Das Hin- und Herwälzen des Problems im Kopf führt in den wenigsten Fällen zur Lösung; es vergiftet nur deine Gedanken, damit deine Emotionen und Einstellungen und raubt dir Raum und Zeit fürs Gut-drauf-sein!

Gehe über zu Singletasking!

 

Was ist Singletasking und was hat das nun wieder mit Gedankenmüll zu tun?

 

Ganz einfach. Jahrelang war es total hip, Multitasking zu betreiben, das heißt in der Lage zu sein, mehrere Tätigkeiten gleichzeitig auszuführen und alles bestens im Griff zu haben. Eigentlich total clever, wenn du drei oder mehr Dinge gleichzeitig erledigen kannst.

 

Allerdings hat sich über die Jahre hinweg auch herausgestellt, dass Multitasking doch nicht so effektiv ist, wie es sich anhört. Du erledigst zwar mehrere Dinge parallel zueinander, brauchst meist aber länger dafür als wenn du die Dinge einzeln hintereinander ausführen würdest oder die Ausführung ist qualitativ schlechter.

 

Multitasking belastet auf lange Sicht Kopf und Psyche, da der Körper durch die Mehrfachausführung unter Stress steht und schneller eine Überforderung auftreten kann. Deshalb rate ich zu Singletasking, d. h. der Ausführung einer einzigen Tätigkeit – aber zügig und mit hoher Aufmerksamkeit. So kannst du dich auf eine Sache konzentrieren und erzielst qualitativ meist bessere Ergebnisse.

Das Zauberwort lautet: Fokus! Fokus! Fokus!

 

Nächster Tipp für deine Gedanken: Schau dir die Leute genau an, mit denen du dich umgibst. Denn es heißt, DU bist die Summe der 5 Menschen, die dein direktes Umfeld ausmachen.

 

Welche Personen sind das? Welche Einstellung haben sie? Wie reden sie? Bereiten sie dir Freude oder vermiesen sie dir oft die Laune? Schüren sie bei dir Angst und Sorgen oder reden sie dir gut zu und stärken dein Selbstvertrauen? Jammern sie dir die Ohren voll oder suchen sie gemeinsam mit dir nach Lösungen? Kannst du mit ihnen über deine Träume und Ziele sprechen und kreative Ideen spinnen? Hast du das Gefühl, diese Leute bringen dich voran oder meinst du, dass sie dich eher ausbremsen und deine Energie saugen?

 

Natürlich heißt das jetzt nicht, dass du mit deinem Umfeld „Schluss“ machen musst. Aber überlege dir, mit wem du über welche Themen redest und wie du dich vor Energievampiren schützen kannst.

 

Höre bei deinen Zielen nur auf Leute, die diese Ziele bereits erreicht haben oder auf einem guten Weg dorthin sind – du gehst ja auch nicht zum Bäcker und fragst ihn, welches Stück Fleisch das geeignete für Rindsrouladen ist oder?

Sei der Kapitän deiner Gedanken!

 

„Die Gedanken sind frei, keiner kann sie erraten“ heißt es in einem alten Volkslied. Doch ist das heute noch so? Trichtern dir nicht alle möglichen Personen und Institutionen ein, was du zu denken und wie du dich dem System anzupassen hast? Diese Beeinflussung fängt bereits mit der Einschulung an. Was ist gut? Was ist schlecht? Welchen Weg muss man nehmen, dass man es zu etwas bringt? Was, du hast kein Studium? Dann wird ja nie was aus dir… usw.

 

Mal eine Zwischenfrage: Wann ist man denn etwas? Wird das an einem bestimmten Geldbetrag festgemacht? Hängt das von einem speziellen Beruf ab? Wenn man ein bestimmtes Auto fährt? Wann ist man etwas? Sind alle anderen die vollen Looser? Gehöre ich auch dazu?

 

Merkst du, wie viele unsinnige Gedanken sich in deinem Kopf einschleichen können – das meiste kommt immer darauf an, was mit was verglichen wird und aus welcher Perspektive man etwas betrachtet. Die meisten Vergleiche sind absoluter Schrott, weil die Rahmenbedingungen gar nicht die gleichen sind.

 

Sei dir deiner Gedanken ganz bewusst. Entscheide DU, welche Gedanken auf dein Boot dürfen und achte darauf, dass nur DU das Boot steuerst! Auf deinem Boot ist kein Platz für blinde Passagiere wie Gedankenmüll, Manipulation, Ängste und Sorgen!

 

Natürlich kannst du nicht alle negativen Gedanken einfach spurlos wegwischen und so tun als wären sie nicht da. Das wäre fernab von jeder Realität, denn das Leben verläuft nun einmal nicht schnurgerade, sondern in Höhen und Tiefen.

 

Dagegen kannst du nichts machen. Worauf du jedoch Einfluss hast ist, wie ausgeprägt diese Höhen und Tiefen verlaufen und wie lange sie dauern. Der einfachste und kürzeste Weg mit negativen Gedanken umzugehen ist:

Akzeptiere negative Gedanken und transformiere sie!

 

Wie geht das nun? Lass negative Gefühle und Gedanken zu. Spüre genau hin, wie sie sich anfühlen. Akzeptiere ganz bewusst, dass sie da sind. Koste sie voll aus. Durchleide sie. Dann lass sie gehen.

 

So seltsam das klingt, negative Gedanken sind meist schon damit zufrieden, dass du ihnen deine volle Aufmerksamkeit geschenkt hast. Hast du das erledigt, verblassen sie nach und nach von selbst.

 

In den meisten Fällen streuen sie sogar einen Samen aus, der Neues und Fruchtbares hervorbringt. Das glaubst du jetzt vielleicht nicht, aber probiere es mal aus!

 

 

Und nun zu meinem Goldnugget-Tipp, der lautet: E-G-D

 

E steht für Erfolge

G steht für Glück

D steht für Dankbarkeit

 

Führe für dich selbst ein EGD-Buch, in dem du täglich deine Erfolge einträgst und für welche Dinge du glücklich und dankbar bist. Auf den Tag gesehen ist das vielleicht gar nicht so weltbewegend, weil man eher überschätzt, was man an einem Tag erreichen kann und deshalb eher frustriert ist, wie wenig man geschafft hat.

 

Allerdings unterschätzt man, wie viel man in 1 Monat, einem halben Jahr oder einem Jahr schaffen kann. Anhand des EGD-Buches siehst du z. B. nach einem Jahr, wie viel du erreicht hast.

 

Glück und Dankbarkeit sind die perfekten Unterstützer, die sich in dein Unterbewusstsein einschleichen und zur positiven Grundstimmung beitragen!

 

Ich fasse für dich jetzt nochmal die wichtigsten Punkte zusammen:

1)   Reinige deinen Geist – Tu es für dich!

2)   Befreie dich von Gedankenmüll – Tu es für dich!

3)   Gehe über zu Singletasking – Tu es für dich!

4)   Schau dir die Leute an, mit denen du dich umgibst
– Tu es für dich!

5)   Sei der Kapitän deiner Gedanken – Tu es für dich!

6)   Akzeptiere negative Gedanken und transformiere sie
– Tu es für dich!

7)   Mein Goldnugget: Führe ein EGD-Buch – Tu es für dich!

 

Mit der Methode der Gehirnwellensynchronisation kannst du bei regelmäßiger Anwendung dein Unterbewusstsein auf positive Weise umprogrammieren.

 

Mit den Brainwave Affirmationen Harmonisiere dein Gedankenspiel“ bringst du deine Gedanken in geregelte Bahnen, konzentrierst dich auf das Wesentliche und entlarvst Dinge, die dir nicht gut tun.

 

Trage deinen maximalen Wert in die Welt – sie braucht dich!

 

Deine Michaela